Ursprung

Das Frühmittelalter
Die erste Erwähnung findet Kriens in einer frühmittelalterlichen Schenkung. Zur Zeit von Kaiser Karl III. (881–887) übertrugen Atha und Chriemhild Grundbesitz im Gebiet «Chrientes» an das Benediktinerkloster im Hof in Luzern.
Die Kirche vom Jahre 1100
Die älteste Überlieferung zur Kirche in Kriens stammt vom Stadtschreiber Rennward Cysat (1545–1614). Er berichtet von der ersten Kirchenweihe im Dezember 1100: Bischof Gebhard III. von Konstanz weihte die Kirche den Heiligen Gallus und Otmar.
Der untere Teil des heutigen Kirchturms der Galluskirche stammt mindestens aus dem 14. Jahrhundert. 1552 richtete ein Unwetter an der Kirche schwere Schäden an. Vermutlich baute man sie dann 1589 um oder neu. Ein spätgotischer Türrahmen mit dieser Jahreszahl deutet zumindest darauf hin. 1591 weihte man den Altar im Beinhaus.
Die ursprüngliche Kirche war damls geostet. (Von Westen nach Osten ausgerichtet.)