Allgemein

Das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) erneuerte die katholische Kirche und machte sie offener und näher bei den Menschen.
Dies hat auch eine umfassende Erneuerung des Kirchenraums ausgelöst. 1971 wurden die Kommunionbänke entfernt. Der neue Zelebrationsaltar wurde der Gemeinde zugewandt unter dem Chorbogen platziert. Fortan feierte der Geistliche die Liturgie mit Blick auf die Gemeinde.
Weniger bekannt ist: Die drei Figuren im Chorbogen standen ursprünglich beieinander. In der Mitte das Kreuz, rechts davon Maria, die Mutter Jesu. Und auf der linken Seite war Johannes platziert, ein enger Vertrauter von Jesus. Erst bei dieser Umgestaltung trennte man die Figurengruppe.
Der Chorbogen hat eine besondere Aufgabe in unserer Kirche. Er bildet den repräsentativen Übergang vom Hauptschiff zum Altar und rahmt den vorderen Teil der Kirche optisch ein.