Karfreitagsraffel

Der Karfreitag erinnert an Zeiten des Scheiterns und der Hoffnungslosigkeit. In Kriens ist zudem die «Raffel» (auch «Rätsche» genannt) ein hörbares Zeichen: Sie drückt die Trauer über Leiden und Tod Jesu aus.
Die traditionelle Holzkonstruktion lagert auf dem Kirchturm der Kirche St. Gallus und stammt aus der Zeit um 1900. 1997 restaurierte man sie. Und seit 1998 ist sie wieder regelmässig zu hören, wenn die Glocken schweigen.
An das Leid Jesu erinnert im Inneren der Kirche auch der Kreuzweg mit seinen 14 Stationen – von der Verurteilung Jesu bis zur Grablegung. In der Galluskirche befinden sich je sieben Stationen an den Seitenwänden. Der Kreuzweg wird Johann Melchior Wyrsch (1732-1798) zugeschrieben.